ūüĆČūüí£ūüí• Dop¬≠pel-Schwandt und Teil¬≠zeit-Preus¬≠ker spren¬≠gen Br√ľck(e) ūüí•ūüí£ūüĆČ

FSV Br√ľck ‚Äď FC Borus¬≠sia Bran¬≠den¬≠burg 0ÔłŹ‚É£:3ÔłŹ‚É£ (0:1)

Borus¬≠sen¬≠tore: 2x Julian ‚ÄěSpreng¬≠meis¬≠ter‚Äú Schwandt (45‚Äė, 49‚Äė), Mar¬≠vin ‚ÄěPrak¬≠ti¬≠kant‚Äú Preus¬≠ker (73‚Äė)

F√ľr die erste M√§n¬≠ner¬≠mann¬≠schaft ging es am ver¬≠gan¬≠ge¬≠nen Sonn¬≠tag in den Fl√§¬≠ming zum dort ange¬≠sie¬≠del¬≠ten FSV Br√ľck. Da die zweite Mann¬≠schaft spiel¬≠frei hatte, stand dem Trai¬≠ner¬≠ge¬≠spann ein √ľppi¬≠ger Kader zur Ver¬≠f√ľ¬≠gung. So nahm man alles mit, was min¬≠des¬≠tens zwei Beine hatte.

Zu Beginn der Par¬≠tie tas¬≠te¬≠ten sich beide Mann¬≠schaf¬≠ten auf dem au√üer¬≠or¬≠dent¬≠lich gro¬≠√üen Br√ľ¬≠cker Gel√§uf zun√§chst ab und taten sich vor¬≠erst schwer, Tor¬≠chan¬≠cen zu kre¬≠ieren. Mit zuneh¬≠men¬≠der Spiel¬≠dauer gelan¬≠gen der Borus¬≠sia aber nach und nach klei¬≠nere Durch¬≠br√ľ¬≠che und so konnte die Spiel¬≠kon¬≠trolle zeit¬≠weise √ľber¬≠nom¬≠men wer¬≠den. Die Gast¬≠ge¬≠ber zeig¬≠ten sich aller¬≠dings √§u√üerst kampf¬≠stark und gedan¬≠ken¬≠schnell im Umschalt¬≠spiel, was die Defen¬≠sive um Abwehr¬≠chef Tom Signow¬≠ski einige Male in Not brachte, auch, weil die Borus¬≠sen wie¬≠der¬≠holt √ľber¬≠has¬≠tete Ent¬≠schei¬≠dun¬≠gen tra¬≠fen und/oder Unge¬≠nau¬≠ig¬≠kei¬≠ten im Auf¬≠bau¬≠spiel offen¬≠bar¬≠ten. Als alle dach¬≠ten, es ginge tor¬≠los in die Pause, erhielt Flo¬≠rian Otto rechts am Straf¬≠raum den Ball, ver¬≠schaffte sich Platz und chipte das Leder ma√ü¬≠ge¬≠nau in die Box auf den ein¬≠ge¬≠lau¬≠fe¬≠nen Julian Schwandt. Die¬≠ser nahm das Spiel¬≠ge¬≠r√§t in Ruhe an, umkurvte den her¬≠aus¬≠st√ľr¬≠zen¬≠den Kee¬≠per und schob kurz vor der Pause zum psy¬≠cho¬≠lo¬≠gisch wich¬≠ti¬≠gen F√ľh¬≠rungs¬≠tref¬≠fer ein ūü§ď

Im zwei¬≠ten Durch¬≠gang waren die Borus¬≠sen dann sofort wie¬≠der wach und setz¬≠ten Br√ľck mit fei¬≠nem Pass¬≠spiel und gelun¬≠ge¬≠nen Kom¬≠bi¬≠na¬≠tio¬≠nen unter Dau¬≠er¬≠druck. F√ľr den zwei¬≠ten Tref¬≠fer muss¬≠ten aller¬≠dings simp¬≠lere Mit¬≠tel her¬≠hal¬≠ten. In der 49. Minute ver¬≠such¬≠ten die Gast¬≠ge¬≠ber, sich mit¬≠tels eines Kon¬≠ters zu befreien, wur¬≠den aber bereits kurz hin¬≠ter der Mit¬≠tel¬≠li¬≠nie vom sou¬≠ve¬≠r√§n agie¬≠ren¬≠den Tom Signow¬≠ski in Emp¬≠fang genom¬≠men. Die¬≠ser eroberte den Ball und schlug mit sei¬≠nem ‚Äěschwa¬≠chen‚Äú Rech¬≠ten eine M√∂r¬≠der¬≠schippe auf den gewohnt tor¬≠gal¬≠lig gestar¬≠te¬≠ten Julian Schwandt, der nun allein auf den Kee¬≠per der Gast¬≠ge¬≠ber zulief und tro¬≠cken zum 0ÔłŹ‚É£:2ÔłŹ‚É£ voll¬≠endete. Clas¬≠sic Kick-and-Rush! ūüĒ• Nun √ľber¬≠nah¬≠men die Bran¬≠den¬≠bur¬≠ger end¬≠g√ľl¬≠tig die Spiel¬≠kon¬≠trolle und Br√ľck gelang es kaum noch, aus der eige¬≠nen H√§lfte zu kom¬≠men. Gef√§hr¬≠li¬≠cher als das Offen¬≠siv¬≠spiel der Borus¬≠sen war zu die¬≠sem wohl nur das faust¬≠gro√üe Wes¬≠pen¬≠nest in der Coa¬≠ching¬≠zone ūüźĚ Trotz meh¬≠re¬≠rer Wech¬≠sel blieb man kom¬≠bi¬≠na¬≠ti¬≠ons¬≠si¬≠cher, ver¬≠s√§umte es aber, wie so oft, die sich bie¬≠ten¬≠den Chan¬≠cen zum F√ľh¬≠rungs¬≠aus¬≠bau zu nut¬≠zen. Erst in der 73. Minute konnte man den Sack zu machen. Nach fei¬≠ner Pass¬≠staf¬≠fette lan¬≠dete die Kugel rechts im Straf¬≠raum bei Nico Four¬≠mont, der frei¬≠ste¬≠hend eigent¬≠lich h√§tte schie¬≠√üen m√ľs¬≠sen, aber unei¬≠gen¬≠n√ľt¬≠zig (oder √§ngst¬≠lich) den links ein¬≠ge¬≠lau¬≠fe¬≠nen Mar¬≠vin Preus¬≠ker (der sein zwei¬≠tes Spiel in Folge machte(!!!)) bediente, der aus Kurz¬≠di¬≠stanz zum ent¬≠schei¬≠den¬≠den 0ÔłŹ‚É£:3ÔłŹ‚É£ ein¬≠schob. Danach pas¬≠sierte kaum noch Nen¬≠nens¬≠wer¬≠tes. Ledig¬≠lich Kee¬≠per Jonas Wag¬≠ner konnte sich gegen Ende hin noch ein¬≠mal nach sou¬≠ve¬≠r√§¬≠ner Gesamt¬≠leis¬≠tung aus¬≠zeich¬≠nen, indem er einen gef√§hr¬≠li¬≠chen Abschluss der Gast¬≠ge¬≠ber entsch√§rfte ūü¶Ď

So gewann man, wie bereits in der Vor¬≠wo¬≠che, ver¬≠dient mit 0:3. Wie¬≠der h√§tte man das Ergeb¬≠nis auch h√∂her gestal¬≠ten k√∂n¬≠nen. Beson¬≠ders der zweite Durch¬≠gang zeigte aber, dass wenn man Situa¬≠tio¬≠nen gedul¬≠dig zu Ende spielt, sich zwangs¬≠l√§u¬≠fig Tor¬≠chan¬≠cen erge¬≠ben, die nur noch genutzt wer¬≠den m√ľss¬≠ten. Dies gilt es f√ľr die kom¬≠mende Woche zu ver¬≠in¬≠ner¬≠li¬≠chen. Denn dort trifft man im Kreis¬≠po¬≠kal auf ein ganz ande¬≠res Kali¬≠ber. Mit dem VfL Nauen emp¬≠f√§ngt man eines der Spit¬≠zen¬≠teams der Lan¬≠des¬≠klasse an der Mas¬≠sow¬≠burg, eine Par¬≠tie, in der man wohl die unge¬≠wohnte Rolle des Under¬≠dogs beklei¬≠den d√ľrfte.

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