🇪🇸🦆💩 Al final caga el pato! 💩🦆🇪🇸

RSV Ein­tracht 1949 U23 : FC Borus­sia Bran­den­burg 1:2 (0:0)

Borus­sen­tore: 2x Jaume “El pato” Lorente (89‘, 92’)

Mit per­so­nell dün­ner Beset­zung ging es für die Borus­sen zur Ober­liga-Reserve nach Stahns­dorf. Vor allem in der Offen­sive muss­ten Klep­zig und Kirch­ner impro­vi­sie­ren, da kein etat­mä­ßi­ger Stür­mer zur Ver­fü­gung stand. Auch die Bank musste mit Anschluss­ka­dern und Rekon­va­les­zen­ten gefüllt wer­den. Im Hin­spiel gewann man nach zähem Kampf knapp mit 2:1.

Die Anfangs­mi­nu­ten gehör­ten der Borus­sia, die den Geg­ner früh in des­sen Hälfte störte und so zahl­rei­che Ball­ge­winne ver­buchte. Dar­aus erga­ben sich zwar viel­ver­spre­chende Situa­tio­nen, aber keine zwin­gen­den Tor­chan­cen. Nach einer Weile stell­ten die Haus­her­ren um und fan­den nun bes­ser in das Spiel. Die Borus­sen hin­ge­gen began­nen zu schwä­cheln und ver­lo­ren nach und nach den Zugriff. Vor allem machte sich die Abwe­sen­heit von Stür­mern wie Schwandt, Sai­lam und Brügg­mann bemerk­bar, da Bälle in vor­ders­ter Reihe ent­we­der nicht fest­ge­macht wer­den konn­ten oder durch unglück­li­che Ent­schei­dun­gen ver­lo­ren gin­gen. Doch auch das Mit­tel­feld wirkte nun alles andere als kom­bi­na­ti­ons­si­cher, wodurch sich die auch nicht immer sicher agie­rende Defen­sive zahl­rei­chen Kon­ter­si­tua­tio­nen aus­ge­setzt sah. Doch der starke Wag­ner ver­hin­derte einen frü­hen Rück­stand, wes­halb es tor­los in die Kabi­nen ging.

In der Kabine wurde den Borus­sen durch das Trai­ner­team gehö­rig der Kopf gewa­schen und im zwei­ten Abschnitt wollte man durch Lei­den­schaft und Kampf zurück in das Spiel fin­den. Die­sen Fun­ken lösch­ten die Haus­her­ren aber früh­zei­tig, als sie in der 51. Minute zur ver­dien­ten Füh­rung tra­fen. Da kurz dar­auf auch noch die bei­den Edel­tech­ni­ker Otto und Pichel­bauer ange­schla­gen aus­ge­wech­selt wer­den muss­ten, schwand der Opti­mis­mus auf etwas Zähl­ba­res. Also brauchte es nun die Brech­stange und es wurde umge­stellt. Für Koschate und Schmidt kamen in der 73. Minute Four­mont und Lorente, neben wel­chem Tower Signow­ski in die Sturm­spitze beor­dert wurde. Die Bälle wur­den nun mehr­fach ansatz­los in Rich­tung des geg­ne­ri­schen Straf­raums gejagt, wo die Kopf­bal­lun­ge­heuer um jeden ein­zel­nen kämpf­ten. Doch auch die Haus­her­ren blie­ben gefähr­lich. Mitt­ler­weile zuneh­mend defen­si­ver ein­ge­stellt, fuh­ren sie immer wie­der gefähr­li­che Kon­ter. Diese konn­ten aber immer in letz­ter Not berei­nigt wer­den, sodass es beim knap­pen Rück­stand für die Borus­sen blieb. 

Kurz vor Ende der regu­lä­ren Spiel­zeit begann dann la fiesta. Signow­ski behaup­tete einen Ball am geg­ne­ri­schen Straf­raum und legte ihn quer auf den rechts ein­lau­fen­den Lorente. Die­ser nahm das Spiel­ge­rät mit und schosst flach zum Aus­gleich ein. Der Jubel unter den Borus­sen war rie­sig, doch war das Spiel noch nicht vor­bei. La decis­ión sollte her. In der 92. Minute behaup­tete Sto­bin­sky einen Ball auf dem lin­ken Flü­gel und flankte in die Box. Wie­der kam Lorente an die Kugel, ver­naschte die geg­ne­ri­schen Ver­tei­di­ger wie eine Por­tion Tapas und schloss aus der Dre­hung ab. 1:2! Spiel gedreht! Die rest­li­che Nach­spiel­zeit wurde ener­gisch ver­tei­digt und so kam man am Ende zu drei zwar glück­li­chen aber umso wich­ti­ge­ren Punkten.

Jaume Lorente war der gefei­erte Held des Tages. Man spielte zwar alles andere als über­zeu­gend, doch wer seine Chan­cen am Ende macht, der gewinnt halt. Den­noch muss nun wie­der här­ter gear­bei­tet wer­den, zeig­ten die Haus­her­ren unse­ren Borus­sen doch klare Schwä­chen auf. In der kom­men­den Woche ruht die Liga dann wie­der, denn unsere Mann­schaft emp­fängt den SV Ger­ma­nia Berge zum Kreis­po­kal­halb­fi­nale. Hier hat die Borus­sia die große Chance auf das End­spiel und braucht jede Unter­stüt­zung die sie krie­gen kann!
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