🤓💫 Auf’n Deetz gegeben 💫🤓

FC Borus­sia Bran­den­burg – FC Deetz 3:0 (0:0)

Tore für die Borus­sia: Willi „Stol­per­han­nes“ Sto­bin­sky (46‘), Flo­rian „Tanz­maus“ Otto (66‘), Eric „Flei­ßi­ges Bien­chen“ Kabelitz (82‘)

Am ver­gan­ge­nen Sonn­tag emp­fing die Borus­sia den akut abstiegs­be­droh­ten FC Deetz. Das Trai­ner­team musste auf­grund diver­ser Umstände wie­der Impro­vi­sa­ti­ons­ta­lent bewei­sen, doch konnte eine schlag­kräf­tige Truppe zusam­men­ge­stellt werden.

Die Par­tie begann zer­fah­ren und ohne dass sich eine Mann­schaft nen­nens­werte Vor­teile erspie­len konnte. Borus­sia hatte zwar mehr Ball­be­sitz, tat sich aber schwer, zwin­gende Offen­siv­ak­tio­nen zu initi­ie­ren. Kam man doch ein­mal viel­ver­spre­chend in die Nähe des geg­ne­ri­schen Tores, schloss man ent­we­der zu unkon­zen­triert ab oder die Situa­tion wurde vom gut mit­spie­len­den Gäs­te­kee­per geklärt. Deetz stand erwar­tungs­ge­mäß tief und lau­erte auf Kon­ter­ge­le­gen­hei­ten, die sich ihnen auch in regel­mä­ßi­gen Abstän­den boten. Da aber zunächst kein Team zwin­gend genug war, endete der erste Abschnitt tor­los.
In der Pause wurde auf Sei­ten der Borus­sia dop­pelt gewech­selt und Flo­rian Otto und Chris­to­pher Mahlow kamen in die Par­tie. Dies sorgte für eine deut­li­che Bele­bung des Bran­den­bur­ger Offen­siv­spiels. In der 46. Minute kre­ierte Otto dann auch sogleich die ersehnte Füh­rung. Von der rech­ten Seite aus drib­belte er sich mun­ter ent­lang der Straf­raum­kante, ließ die Deet­zer Defen­sive so kol­la­bie­ren und steckte den Ball mit viel Über­sicht auf den links gestar­te­ten Sto­bin­sky durch. Die­ser hatte aus Nah­di­stanz nur noch den Tor­wart vor sich und zeigte seine ganze tech­ni­sche Finesse, indem er das Spiel­ge­rät mit Ach und Krach hin­ein­stol­perte. Mit der Füh­rung im Rücken hat­ten die Borus­sen nun end­gül­tig die Spiel­kon­trolle über­nom­men und die Gäste kamen kaum noch aus der eige­nen Hälfte. Gerade Flo­rian Otto schien den Geg­ner lange genug von der Bank aus stu­diert zu haben, um ihn nun nach allen Regeln der Kunst zu sezie­ren. So auch in der 66. Minute. Nico Four­mont ver­la­gerte das Spiel mit viel Über­sicht auf die linke Seite, wo eben jener Otto auf Zir­kus­mo­dus schal­tete. Ent­spannt vor sich hin jon­glie­rend narrte er die geg­ne­ri­sche Defen­sive, zog dann wuch­tig per Vol­ley von der lin­ken Straf­raum­ecke ab und die Kugel schlug ful­mi­nant im lan­gen Eck ein. Man könnte die­sen Tref­fer jetzt als Tor des Jah­res bezeich­nen, doch wird die­ser Begriff mitt­ler­weile so infla­tio­när benutzt, dass davon abge­se­hen wird. Ein schlich­tes „Hui!“ sollte genü­gen. Nun bot sich den Zuschau­ern end­gül­tig ein Spiel auf ein Tor. Angriff um Angriff bran­dete auf das Tor der Gäste, doch irgend­wie wollte der sprich­wört­li­che Deckel nicht fal­len. In der 82. Minute setzte der zwi­schen­zeit­lich ein­ge­wech­selte Mar­vin Pre­us­ker den wie­der sehr flei­ßi­gen Eric Kabelitz in Szene. Die­ser tankte/tanzte sich auf dem lin­ken Flü­gel durch, zog in den Straf­raum und drehte das Spiel­ge­rät aus spit­zem Win­kel wun­der­schön ins lange Eck. Die­ser Tref­fer bedeu­tete dann auch die end­gül­tige Entscheidung.

So gewann man die Par­tie letzt­end­lich klar und deut­lich mit 3:0. Nach anfäng­li­chen Schwie­rig­kei­ten beherrschte man die zweite Hälfte kom­plett und ließ keine Zwei­fel mehr auf­kom­men. Die Leis­tung aus die­sem Abschnitt gilt es in der kom­men­den Woche zu bestä­ti­gen, wenn man wie­der Rich­tung Lan­des­haupt­stadt reist und dort die spiel­starke Lan­des­liga-Reserve von For­tuna Babels­berg vor der Brust hat.
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